Eisenpulverkern
       

Bitte klicken Sie die einzelnen "Blauen Kästen" an, dann können Sie die Preise und lieferbaren Artikel ersehen.

!

Eisenpulver Kerne

  © 1996 - 2016 Amidon.de ./.Es handelt sich hier bei um ein Qualitätsprodukt der Firma Amidon.de

 

Sie sollten darauf achten das Sie immer das Original haben, denn "Nachts sind alle Katzen grau" denn es gibt in Asien viele Hersteller von Eisenpulver Kern- Ferrit Kerne, aber in der Regel sind diese Kerne minderwertig und erreichen nicht die geforderten thermische Werte sowie die geforderten Grenzdaten und sie gehen in die Sättigung.  Bei den Original-Kerne von Amidon ist es so, dass auch bei sehr hohen Strömen die Kerne nicht in die Sättigung gehen und alle genannten technischen Daten von jeden einzelnen Kern eingehalten werden.  Wir bekommen viele Nachbauten in unserem Labor, diese Kerne sehen äußerlich genauso aus wie das Original (die Chinesen kupfern ja alles nach) sind aber keine Original Amidon-Kerne, nach mehreren Nachfragen, bestätigten uns die Kunden, dass die Kerne woanders  gekauft haben und kein Original von Amidon sind. Detaillierte Spezifikation finden Sie nur beim Hersteller wie uns und die Werte werden eingehalten.

Wir haben ein großes Lager und riesiger Auswahl von Eisenpulver- und Ferrit Kerne. Alle von uns vertriebenen Ringkerne sind Original von Amidon.

 

Eisenpulver Kerne sind in 2 Grundmaterialien dar zustellen und zwar in Wasserstoff reduzierten Material und Eisencarbonyl.

 

Die Eisencarbonyl-Ringkerne werden auch als HF-Kerne bezeichnet und der Wasserstoff reduzierter Eisenpulver-Ringkern als Leistungs-Ringkern bezeichnet.

 

HF-Kerne, wie der Name vermuten lassen sind vor allem für RF-Anwendung wie Schwingkreise, Tank-Schaltungen, HF-Filter etc. Diese Kerne werden vor allem bei den Funkamateuren und  in den HF-Bereich verwendet. RF-Kerne haben eine gute Temperaturstabilität. Die Permeabilität ist ziemlich gering  und liegt zwischen 0 bis 55 µ bei den Ringkernen. Diese Ringkerne sind besonders gut für den Bereich von  1 KHz bis 500 MHz.

 

Man unterscheidet die drei Gruppen:

 

1. Kerne mit sehr hohen Permeabilitäten 50 - 125 µ Anwendungen bis ca. 75 KHz.

2. Kerne mit mittlere Permeabilität 20 - 60 µ. Anwendungen  von 50 KHz bis ca. 2 MHz.

3. Kerne mit niedrigen Permeabilitäten 1-20 µ.  

 

Anwendungen 1 MHz bis 500 MHz.

 

Diese Ringkerne haben eine typische Dichte von 5 - 7 g/cm3. 

Der Temperaturkoeffizient der Permeabilität liegt je nach Typ zwischen 100 und 1000 ppm/Card.

Standard-Eisenpulver-Kerne liegen zwischen 65 und 75 Grad und werden dort eingesetzt. Sonderausführungen können sogar zeitlich begrenzt bis plus 200 Grad Anwendungstemperatur eingesetzt werden.

 

Gemeint sind folgende Ringkerne:

*      MPP-Kerne,

*      High-Flux-Kerne

*      Sendust-Kerne

 

 

Anwendungen: Kerne aus Pulver-Verbund-Werkstoffe werden bevorzugt für Anwendung gewählt bei der sich die Permeabilität mit hohen DC Aussteuerung verändern darf. Durch den hohen elektrischen Widerstand bieten sich Vorteile bei Leistungsanwendungen mit hohen Frequenzen. Bevorzugt werden - Entstördrosseln, Speicherdrosseln PFC-Drosseln, mit diesen Kerne aufgebaut, weniger geeignet für Transformatoren und Übertragungsanwendung.

 

Leistungskerne werden für Ein- und Ausgangsschaltkreise benutzt, besonders in der Stromversorgung und als Drossel für große Leistungen und werden als EMI-Filter eingesetzt.  Die Leistungskerne werden bis zu einer Permeabilität von bis zu 125 µ  eingesetzt je nach Typ.

 

Anwendung bis ca. 75 KHz-Bereich.

Bei den Sendust Ringkerne ist eine maximale Permeabilität von 125 µ erreichbar. Einsatzgebiet, Induktivitäten, Drosseln und ähnliches.

 

Die High-Flux-Kerne sind eine Abwandlung der MPP-Kerne mit einer anderen Materialzusammensetzung. Durch den höheren Eisenanteil werden Sättigungswerte von Bs=1,5 T erreicht.

 

MMP-Kerne haben ein hohe Legierung von Nickel und werden ebenso mit einem hohen Temperatur festen Binder-Isolator beschichtet und dann in Form gepresst. 

 

Der große Vorteil der Eisenpulver-Ringkerne ist die Hohe Sättigungs-Flussdichte. Dies bedeutet dass der Kern bei hohen Strömen nicht in die Sättigung geht.   

© 1996 - 2016 Amidon.de ./.Es handelt sich hier bei um ein Qualitätsprodukt der Firma Amidon.de

Copyright ©1998-2011amidon.de-profi-electronic • All Rights Reserved

!

Materialeigenschaften

    

Material 0  (Permeabilität 1)

Dieses Material wird am häufigsten für Frequenzen oberhalb 200 MHz benutzt. 

Material 09 Permeabilität 9

Ein „TH“ –gepulvertes Carbonyleisenmaterial, dass dem Material 2 und 6 ähnelt, jedoch eine größere Temperaturstabilität hat. Der Frequenzbereich ist 5 MHz bis 35 MHz.

Material 1 (Permeabilität 20)

Ein "C"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial, dass dem Material '3' sehr ähnelt, aber einen höheren Volumenwiderstand und eine größere Stabilität aufweist.


Material 2 (Permeabilität 10)

Ein "E"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial mit großem Volumenwiderstand und hoher Güte im Bereich von 1 MHz bei 30 MHz. Wird von allen Eisenpulvermaterialien am meisten verwendet.


Material 3  (Permeabilität 35)

Ein "HP"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial mit ausgezeichneter Stabilität und hoher Güte für niedrige Frequenzen um 50 kHz.


Material 6  (Permeabilität 8)

Ein "SF"-gepulvertes Eisenmaterial, dass dem Material "2" sehr ähnelt, aber verbesserte Güte für höhere Frequenzen bis 50 MHz aufweist.

Material 7 Permeabilität 9

Der Frequenzbereich ist 1 MHz bis 25 MHz.


Material 10 (Permeabilität 6)

Ein "W"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial, dass hohe Güte und Stabilität für Frequenzen bis 100 MHz aufweist. Material 10 Auslauftyp, nur noch 100.

Material 11 (Permeabilität 18)

Ein "C"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial, dass dem Material '3' sehr ähnelt, aber einen höheren Volumenwiderstand und eine größere Stabilität aufweist.

Material 12  Permeabilität 4

MATERIAL (Permeabilität 3) Ein synthetisches Oxidmaterial, das eine mittlere Güte und Stabilität oberhalb von 100 MHz besitzt


Material 13  (Permeabilität 35)

Ein "HP"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial mit ausgezeichneter Stabilität und hoher Güte für niedrige Frequenzen um 50 kHz.

 

Material 15 (Permeabilität 25)

Ein "GS-6"-gepulvertes Eisenmaterial (Carbonyl), dass gute Stabilität für kommerzielle Rundfunkfrequenzen bietet, wo hohe Güte und eine gleichmäßige Permeabilität erforderlich sind.


Material 17 (Permeabilität 3)

Ähnelt sehr dem Material 12, hat aber einen stark ver¬ringerten Temperatur-gang. Die Güte, die bei Benutzung dieses Materials erreicht werden kann, liegt um etwa 10 % unter der von Material "12". Dies sollte aber hingenommen werden, wenn geringer Temperaturgang von vorrangiger Bedeutung ist.

Material 18 (Permeabilität 55)

 

Material 22  Permeabilität 5

MATERIAL (Permeabilität 3) Ein synthetisches Oxidmaterial, das eine mittlere Güte und Stabilität oberhalb von 100 MHz besitzt

 

25 MATERIAL (Permeabilität 25)

Ein "GS-6"-gepulvertes Eisenmaterial (Carbonyl), dass gute Stabilität für kommerzielle Rundfunkfrequenzen bietet, wo hohe Güte und eine gleichmäßige Permeabilität erforderlich sind.


26 MATERIAL (Permeabilität 70)

Ein wasserstoffreduziertes Eisenmaterial, das Material '41' sehr ähnelt, aber einen erweiterten Frequenzbereich bietet. AUSLAUFTYPE.

Material 27 (Permeabilität 3)

Ähnelt sehr dem Material 12, hat aber einen stark ver¬ringerten Temperatur-gang. Die Güte, die bei Benutzung dieses Materials erreicht werden kann, liegt um etwa 10 % unter der von Material "12". Dies sollte aber hingenommen werden, wenn geringer Temperaturgang von vorrangiger Bedeutung ist.


36 MATERIAL (Permeabilität 75)

Ein wasserstoffreduziertes Eisenmaterial mit relativ niedriger Güte. Es findet am häufigsten Anwendung bei NF-Drosseln und EMI-Filtern.
Material 100 (Permeabilität 7)

Ein "W"-gepulvertes Carbonyleisenmaterial, dass hohe Güte und Stabilität für Frequenzen bis 100 MHz aufweist. Material 10 Auslauftyp, nur noch 100.


Gleichstrom-Drosseln und Netzfilter

 

Eisenpulver-Ringkerne

Viele Jahre lang wurde Eisenpulver als Kernmaterial für HF-Spulen und Transformatoren verwendet, wenn es darum ging, gute Stabilität und hohe Güte zu erreichen. Seit neuerem wurden wegen des wachsenden Bedarfs an energiespeichernden Induktivitäten für NF-Filter neue Materialien für diese Anwendungen entwickelt.

Normalerweise ist für Gleichstrom-Drosseln und 50/60 Hz Netzfilter hohe Güte nicht von vorrangiger Wichtigkeit. Tatsächlich verhindert eine niedrige Güte sogar unerwünsch­te HF-Schwingungen. Für diese Anwendungen ist das Material "36" ideal geeignet. Es vereint niedrige Güte und hohe Energie­speicher­kapazi­tät.

Gespeicherte Energie, gemessen in Mikro-Joule (µJ), wird berechnet, indem man die halbe Indukti­vität (µH) mit dem Quadrat des Stroms (A) multipliziert: w= 1/2 x LI2. Die Energiemenge, die in einer gegebenen

Spule gespeichert werden kann, wird sowohl durch die Sättigung des Kernmaterials als auch durch den Tempera­tur­anstieg in der Wicklung begrenzt. Dieser Temperatur­anstieg ist eine Folge der Verluste im Spulendraht und im Kern.

In typischen Gleichstromdrosseln ist der Wechselstromanteil (Restwelligkeit) normalerweise klein im Vergleich zum Gleichstromanteil. Da der Gleichstrom keine Kernverluste verursacht, richtet sich das Augenmerk auf die Sättigung und auf die Verluste im Spulendraht. Die Gleichstromsättigungs­charak­teristika von Material "26/36" sind auf der folgenden Seite in Diagramm A dargestellt.

Unter Benutzung dieser Daten wurden Diagramme entwickelt, die über die Gleichstrom-Speicherka­pazität Auskunft geben. Darunter auch eine Tabelle, bei der die Energiespeicherfähigkeit gegen die Temperatur abgetragen ist. "Voll bewickelt" entspricht einem verbleibenden Innendurchmesser von 45% des Ring-Innendurchmessers, "normal bewickelt" einem Restanteil von 80%. Die Tabelle am Ende der Seite bezieht sich auf eine einlagige Bewicklung. Die Variationen sind einfach ein Ergeb­nis der Drahtgröße.

In Anwendungen als 50/60 Hz-Netzfilter teilt sich die auszufilternde Hochfrequenz in zwei Klassen auf: 1. HF, die gegenüber dem Erdpotential auf beiden Leitungen gleich ist, und 2. die HF, die zwischen den beiden Leitungen auftritt.

Für Klasse 1 ist die Filterspule meistens in Form eines Baluns auf einen Kern mit hoher Permeabili­tät, typischerweise mit µ=5000 oder mehr, gewickelt. Die balunartige Windungsart ermöglicht es, dass sich der 50 Hz-Fluß im Kern aufhebt und vermeidet so Sättigungs­effekte. Material "36" kann auch hier benutzt werden, aber die erhöhte Größe des Kerns, die notwendig ist, um die höhere Windungszahl für eine gegebene Induktivität aufzunehmen, macht diese Alternative wenig inter­essant.

Für Klasse 2 muss die Filterspule jedoch auch höhere 50/60 Hz-Ströme vertragen, ohne dass Sätti­gung auftritt. Die Wechselstrom-Sättigungscharakteristika von Material "26/36" sowie Angaben über dessen Kernverluste sind auf der folgenden Seite dargestellt. Beachten Sie bitte, wie die Permeabili­tät anfäng­lich mit der Erregung durch dem Wechselstrom wächst. Dieser Effekt ermöglicht es, bei Netz­frequenz­anwendungen mehr Energie zu speichern als bei Gleichstromdrosseln.

Für Netzfilteranwendungen wurden ebenfalls Diagramme über Energiespeichervermögen erstellt. Die Tabelle über die maximal speicherbare Energie berücksichtigt nun sowohl Draht-, als auch Kernver­luste. Um eine minimale Induktivität über einen weiten Variationsbereich des Stromes zu garan­tieren, kann der Planer die benötigte Windungszahl mit Hilfe der tabellarischen AL-Werte berechnen (Anfangs­permeabilität).

Eisenpulver-Hintergrundwissen

    

Eisenpulverkerne:

Eisenpulver mit sehr hoher Reinheit und kleinster Partikelgröße (meist Karbonyleisenpulver) wird mit Isolationsmittel und Binder vermischt und bei hohen Drücken in gehärtete Werkzeuge gepresst. Nach einer Härtung des Binders ist der Kern fertig. Es erfolgt kein Sintern, die Partikel sollen keine Kurzschlüsse untereinander erhalten. Ein nachfolgender Entgratungs- und Beschichtungsprozess schließt die Fertigung ab. Man unterscheidet die drei Gruppen:

  • hohe Permeabilitäten (60-100), Anwendung bis ca. 75 kHz
  • mittlere Permeabilitäten (20-50) Anwendung von 50 kHz - 2 MHz
  • niedrige Permeabilitäten (7-20) Anwendung von 2 MHz - 500 MHz

Ein Eisenpulverkern hat ein typ. Dichte von 5 - 7 g/cm3. Der Temperaturkoeffizient der Permeabilität liegt je nach Typ zwischen 100 und 1000 ppm/°C. Standard-Eisenpulverkerne können zwischen -65 °C und + 75 °C eingesetzt werden. Sonderausführungen sollen zeitlich begrenzt bis +200 °C Anwendungstemperatur einsetzbar sein.

Kennlinie Eisenpulver-Kerne

 Eisenpulver-Kerne für Leistungsanwendungen und Hochfrequenzen

Eigenschaften:

*    Sättigungsinduktion bis 1.4 Teslar

*    Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

*    Leistungsmaterialien:

ü 13 Permebilitäten 10 – 100 µ

*    Kerngrößen von 4 mm – 165 mm

ü Große Auswahl an Kernformen

*    HF-Materialien bis 700 MHz

*    Hohe Güte

*    13 Permeabilitäten 1 - 42µ

*    Große Auswahl an Größe und Form

Anwendungen:

*    PFC Drosseln

*    Speicherdrosseln

*    Filterdrosseln

 

   

Bitte Lupe klicken

 Zurück zu Eisenpulverkerne